#Fair Fashion Solidarity

Fair Fashion ist mehr als nur ein Trend. Es ist eine Bewegung!

 By Sascha Kollmeder/21.04.2020/ Blog

-Nur vom Verwandelten können Verwandlungen ausgehen-

Søren Kierkegaard

 (1813 - 1855)

Die aktuelle Lage bringt große, aber auch kleine Unternehmen in eine schwierige Situation. Covid-19 zwingt nicht nur die Privatperson dazu, ein anderes und ungewohntes Verhalten an den Tag zu legen, sondern beschäftigt insbesondere auch kleine Unternehmen, die sich dem Wandel verschrieben haben. Neben den finanziellen Herausforderungen, stellt auch der nun distanzierte Umgang mit Kunden eine ungewohnte Situation dar. Der persönliche Umgang mit den Menschen ist wichtiger Bestandteil der Fair Fashion Bewegung. Vertrauen und Kontakt- sind die Eckpfeiler, die aktuell weg brechen und es den kleinen Labels erschweren ihre wichtige Arbeit zu tun. 

Nachhaltige und faire Mode - eine notwendige Revolution

Nicht nur den Gründern nachhaltiger Labels ist klar, dass die moderne Textilindustrie und deren Verhalten eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit darstellt. Langsam sickert das Bewusstsein dafür auch in die Köpfe der Konsumenten. Durch öffentliche Berichterstattung und der wichtigen Aufklärungsarbeit der etablierten Fair Fashion Brands, ist es heute vielen Menschen klar, dass der übertriebene Konsum von "Fast Fashion"-Produkten nicht dazu beitragen kann, Mutter Natur zu retten.

In einer Dokumentation zum Thema, erschienen auf ZDFinfo, berichtet Reporterin Stacy Dooley, wie dreckig das Geschäft mit billiger Mode tatsächlich ist. Dafür besuchte sie stark betroffene Orte, die in den letzten Jahrzehnten stark unter der Gier der großen Modekonzerne gelitten haben. Eine Salzwüste in Zentralasien, die einst ein See voller Leben war, oder einen verseuchten indonesischen Fluss, dessen hohe Chemikalienkonzentrantion dazu geführt hat, dass der Fluss keinen Sauerstoff mehr hat. Die Übeltäter sind ganz klar Textilhersteller, die unter dem enormen Preiskampf der Modeindustrie ihr Gewissen vergessen haben und Profit über Menschen und Natur stellen. In der Reportage wird deutlich, welches Ausmaß der unbewusste Konsum und die wachsende "Kollektionsgier" auf unseren Planeten haben. Die wohl einprägsamste Antwort erhielt Dooley vom Vorsitzenden des Textilherstellerverbandes in Indonesien, der klar zu verstehen gab, dass der aktuelle Kurs dazu führen wird, unseren Planeten zu verlieren.

Seit Jahren kämpfen einige wenige Anbieter in Deutschland, aber auch rund um den Globus, für bessere Arbeitsbedingungen und einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Das Coronavirus hat uns eine Zwangspause verpasst - der "Fast Fashion", aber auch der Fair Fashion. Wir werden alle gezwungen, über unser eigenes Leben zu reflektieren. Über unsere Wünsche, Träume und Ängste und auch über unseren Beitrag den wir leisten wollen. Einige Brands haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Modebranche zu revolutionieren und dem verstaubten Image von umweltbewusster Mode ein neues Gewand zu verpassen. Mit großem Erfolg. Immer mehr Menschen greifen zu nachhaltiger Bekleidung, Influencer widmen sich dem Thema und auch große Anbieter kommen langfristig nicht an der Dringlichkeit vorbei. Doch es sind die kleinen Anbieter, die aus der Krise heraus verstanden haben, dass die Konkurrenz auf dem Markt kein zukunftsfähiges Modell repräsentiert. Corona erzwingt eine Beschleunigung dieses Kurses und macht klar, dass es neue Wege der Kooperation benötigt, um nachhaltigen Wandel in die Welt zu tragen.

# Fair Fashion Solidarity

Um nicht nur das Überleben einer Idee zu gewährleisten, sondern auch die Chance in der Krise zu erkennen, haben sich ein paar Vorreiter auf dem Gebiet der Fair Fashion in Deutschland zusammen geschlossen und die Initiative der "Fair Fashion Solidarity" ins Leben gerufen. Unter dem Motto: "Covid-19 is a virus. Fair Fashion is a movement. So let’s keep on moving – together", bieten die Initiatoren eine Antwort auf die Frage, wie es in diesen angespannten Zeiten weiter gehen kann. Sie bieten Interessierten und Unterstützern eine Plattform auf der Zusammenhalt groß geschrieben wird und die verborgenen Möglichkeiten der Krise ausgesprochen werden. Unter der Rubrik "Manifest" finden Shops, Brands und Interessierte ein Anmeldeformular, dass es ermöglicht sich einzutragen und ein Statement zu hinterlassen und die Bewegung zu unterstützen. Die Bewegung soll eine Orientierungshilfe für alle Betroffenen und Interessierten bieten und stellt für alle einen Anker in schwierigen Zeiten dar:

 

Hier geht´s zur Website

 

 Abschließend wollen wir, als sehr junges Unternehmen, unseren Dank an die Initiatoren aussprechen und sie auf diesem Weg vorstellen. Ihr Einsatz ist Beispiellos und lässt erahnen, wie sich diese so wichtige Bewegung nach der Krise entfalten kann. Die Initiatoren sind:


















Wir von Universoul Clothing unterstützen diesen Einsatz mit allem was wir haben. Wir befinden uns gerade ganz am Anfang unserer Reise in die Welt der Fair Fashion und arbeiten täglich daran uns zu verbessern. Wir wollen einen  Kompetenzstandard in Sachen Nachhaltigkeit erschaffen.

Unterstützt faire und nachhaltige Brands und werdet Teil einer Bewegung!

Euer Universoul-Team

 

Quellen:
1. https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/dirty-fashion-die-geheimnisse-der-modeindustrie-102.html
2. https://fair-fashion-solidarity.de/
3. https://langerchen.com/
4. https://loveco-shop.de/
5. https://www.avocadostore.de/
6. https://www.lanius.com/de/

 

 

 

 

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